Viele Wege führen nach Namibia: Das ist meiner.

Nur durch Zufall habe ich Steps for children kennen gelernt. Es war der Tag der Arbeit 2018 und meine Eltern und ich waren mit Arbeitskollegen meiner Mutter auf der 1. Mai Demo. Dort habe ich dann den Botschafter von Steps for children, Andreas Roß, kennen gelernt. Er erzählte mir einige interessante Fakten über Steps und wie ich Steps unterstützen kann. Für mich hieß es dann eine Bewerbung für Steps zu schreiben.

Schon nach wenigen Wochen hatte ich eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch bei Steps in Barmbek erhalten. Das Bewerbungsgespräch mit Simone und Insa verlief super und das Allerwichtigste war, dass wir uns alle prima verstanden haben.

Je mehr ich mich mit Steps vertraut machte, desto größer wurde in mir der Wunsch mein FSJ in Namibia zuverbringen. Doch wie sollte ich das finanzieren? Ich spende ja schließlich schon meine Arbeitskraft, da kann ich ja nicht noch 15.000€ ausgeben um dort zu leben! Aber andere Freiwillige müssten es doch auch irgendwie geschafft haben… Für dieses Problem gab es zum Glück eine Lösung: Volunta!

Volunta bietet über das Programm Weltwärts eine Entsendung von Freiwilligen in viele Länder an. Eigentlich arbeitet Volunta eher eigenständig, jedoch konnten diese Projekten von Steps for children Volunta bereits vor Jahren überzeugen, sodass eine Entsendung zu den Projekten von Weltwärts übernommen wird. Also hieß das für mich dann eine Bewerbung für Volunta zu schreiben.

Diesmal war die Wartezeit etwas länger und die Bewerbung aufwändiger. Und der Nervenkitzel war groß, als dann im E-Mail-Postfach eine Nachricht von Volunta auftauchte. Ich war nach Frankfurt am Main zum Gespräch eingeladen worden!

Ruckzuck hatten wir Bahn und Hotel organisiert und ab ging es nach Frankfurt. Einen ganzen Dienstag lang bekamen wir Informationen über die Standorte, das Programm und den Vertrag. Uns wurde gesagt, dass wir einen Eigenanteil von 3.600€ zu tragen haben und wir überlegten zusammen, wie man so viele Spenden sammeln könne. Erst wieder in Hamburg angekommen, kam mir dann die Idee mit dem Blog.

Nun musste ich zittern. Jeden Tag überprüfte ich mein Postfach. Nichts kam. Naja gut das dauert bestimmt einfach.

An einem Nachmittag eines freien Schultages saßen meine Freundinnen und ich zusammen. Wir hatten gerade die Spagetti aufgegessen und wollten einen Film anschauen, als mein Handy aufleuchtete. Volunta hatte echt Glück, dass ich sofort ranging, denn mein Handy ist ständig lautlos.

Als dann die Nachricht kam, dass ich angenommen war, konnte ich es kaum fassen! Ich war so froh, dass ich nach dem Telefonat schon ein zwei Tränchen im Auge hatte.

Und jetzt heißt es aktuell Schule beenden und Spenden sammeln! Wenn Ihnen also der Blog gefällt, dann spenden Sie mir doch gerne ein paar Euro unter https://paypal.me/pools/c/8bvKwMLxgR .

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